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Herr Dipl.-Ing. Höfli (BASF Aktiengesellschaft)
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Herr Dr.-Ing. Kreiter (Werzalit AG & Co. KG)
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Herr Prof. Dr.-Ing. Schuster (Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e.V.)
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Herr Dr.-Ing. Wobbe (hw.tech GmbH & Co. KG).

Seit Bestehen des Instituts für
Kunststofftechnik an der Universität Paderborn 1980 wurde ein intensiver
Kontakt zu Industrieunternehmen der unterschiedlichsten Sparten der
Kunststoffverarbeitung im In- und Ausland gepflegt. Sei es in
Gemeinschaftsforschungsvorhaben oder durch Lösungen individueller
Problemstellungen, auf praxisnahe Forschung wurde von jeher großer Wert
gelegt.
Vor diesem Hintergrund wurde 1993 der Förderverein mit dem Ziel
gegründet, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Bereich
der Kunststofftechnologie durch intensive Zusammenarbeit zwischen dem
Institut und der Industrie zu ermöglichen und Projekte zu fördern, die
nicht von öffentlichen Forschungsträgern wie DFG, AiF, EU oder BMBF
finanziert werden. Zählte der Förderverein Ende 1993, als er offiziell
seine Tätigkeit aufnahm, 14 Mitglieder so sind es heute bereits 40.
Kleine Mittelstandsunternehmen, gemeinnützige Stiftungen und Institute
und weltweit agierende Konzerne zählen dazu.
Da der Verein keine eigenwirtschaftlichen sondern ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt, konnten seit Bestehen insgesamt 1,8 Millionen € für Maschinen, Rechnertechnik, Weiterbildungsmaßnahmen, Schulungen und die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter durch den Förderverein finanziert werden. Ferner wurden unter seiner Leitung seit 1994 folgende Projekte durchgeführt, an denen insgesamt ca. 40 Firmen aus dem In- und Ausland beteiligt waren.
Die Forschungsergebnisse werden mit Hilfe der Projektteilnehmer direkt in die Praxis umgesetzt. Dieser unmittelbare Kontakt zwischen Industrie und Hochschule ist die Motivation für die Mitgliedschaft im Förderverein. Die umfangreichen Laboreinrichtungen des Instituts stehen für Materialprüfungen oder wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung, Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der Kunststoffverarbeitung können in Anspruch genommen werden und die regelmäßigen Mitteilungen über alle Studien- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen des Instituts sorgen für umfangreiche und aktuelle Informationen über neueste Forschungsergebnisse.
Die Integration praxisorientierter Ergebnisse in die Forschungsarbeit des KTP und zügiger Technologietransfer sollen gerade mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit geben, an den neuesten Entwicklungen teilzuhaben. Das dies auch in Zukunft Leitmotiv des Fördervereins bleibt, dafür steht der ehrenamtlich tätige Vorstand des Vereins, welcher sich aus Vertretern der Industrie zusammensetzt:
○ Herr Dr.-Ing. S. Schultheis
Trotz aller Nähe zur Praxis ist eine der Grundaufgaben des Vereins, den wissenschaftlichen Anspruch der Forschungstätigkeiten zu wahren. Eine unabhängige Evaluierung der Forschungsarbeiten sowie eine Beratung diesbezüglich wird durch den wissenschaftlichen Beirat des Fördervereins wahrgenommen:



